In seinem Buch: “Nie wieder Jerusalem?” hat Joschi Mann seinen Weg mit dem Fahrrad von Wien nach Jerusalem beschrieben. In den spannenden Reportagen der Friedensradfahrt von 2009 findet sich das Motiv für seine Teilnahme an der Bosnienfahrt: “Ungewöhnliche Stories aus Geschichte und Gegenwart er-fahren: Der erste Riss im „Eisernen Vorhang“, drei Monate bevor die Berliner Mauer fiel, Panzer als Kinderspielplätze in Ex-Jugoslawien. Die Kroatin Dragica klopft an die Tür ihres serbischen Nachbarn. Nazis und ihre Erfüllungsgehilfen stoßen 1942 in der „Razzia von Novi Sad“ tausende Juden, Serben und Roma in die Donau. Muslime, Christen und Juden … “. Dennoch: Nach den rund 1800 Kilometern durch Bosnien-Herzegowina hat er keinen Zweifel: “Frieden ist möglich” – allerdings bleibt die Erfahrung, “dass man Frieden nur schaffen kann, wenn man ihn selber hat. Das hat sehr viel mit dem einzelnen und der Gruppe zu tun …”. ++
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